Ein Hummel Projekt

Das nächste Projekt, das wir mit unserem Tue Gutes Brot unterstützen möchten, hat Marilyn Leiteritz ins Leben gerufen.

„Kurz“ ein paar Worte zum Hintergrund und zu Marilyns Gedanken:
Ich habe im Sommer 2025 eine Online Abstimmung in meiner kleinen Community aus tierbegeisterten Followern gemacht und die Teilnehmenden konnten „einer Tierart eine Stimme verleihen“, der ich dann ein Kunstwerk widme.
Erfreulicherweise gewann unsere heimische kleine Hummel. Ein schönes Zeichen dafür, dass es oft die kleinen Dinge sind, die im Alltag große Begeisterung hervorrufen können. Im Zusammenhang mit dieser Abstimmung kreierte ich also zwei Hummel-Kunstwerke, welche auch bereits verkauft wurden.

Während der Arbeit an meinen tierischen Kunstwerken beschäftige ich mich immer intensiv mit den jeweiligen natur- und artenschutzrelevanten Aspekten der Tierart und versuche, diese auch an die Betrachtenden meiner Kunstwerke zu kommunizieren. So war es nun also auch bei den Wildbienen und Hummeln.
Da ich sehr tier- und naturbegeistert bin und auch selbst einen naturnahen Garten habe, bin ich persönlich mit den Herausforderungen unserer Insektenwelt und dem schwindenden Verlust der Lebensräume vertraut. Dass dahingehend aber gesellschaftlich noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich ist, weiß ich natürlich auch. Ich stellte mir daher die Frage, was ich als „kleiner Fisch“ tun kann, um der Hummel / Wildbiene TATSÄCHLICH auch eine Stimme zu verleihen.
Da es nicht meine Art ist, andere „mit dem erhobenen Zeigefinger“ zu belehren, sollte es nach Möglichkeit etwas sein, das langfristige Wirkung hat und das die Chance mit sich bringt, auch andere Menschen zu begeistern, aufzuklären und mitzureißen.
Ungefähr zeitgleich im Herbst 2025 baute der Nabu KR/VIE ein Sandarium an einem Standort im Kreis Viersen und mir wurde klar, dass solch ein Projekt auf anschauliche und attraktive Art und Weise den Betrachter darüber aufklären kann, dass 75 % unserer heimischen Wildbienen und Hummeln im Boden nisten und daher zwingend darauf angewiesen sind, dass wir ihnen diesen natürlichen Lebensraum entweder überlassen oder ihn für sie erschaffen.
Die Idee war also geboren, einen Teil der Einnahmen aus dem Verkauf der Hummel-Kunstwerke zur Verfügung zu stellen, um einen kleinen Bereich / Lebensraum (ggf. ein Sandarium) für heimische Wildbienen an einem für die Öffentlichkeit zugänglichen Ort zu errichten, der einerseits tatsächlich von den Tieren genutzt wird und der andererseits den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Insektenwelt bietet. Der Stautenhof zeigte sich dahingehend gesprächsbereit und seinerzeit war denkbar, einen Bereich im Kräutergarten hierfür in Erwägung zu ziehen.

Am vergangenen Freitag trafen sich Theresa und Marilyn mit Monika Sandrock vom NABU und Frau Pimpertz, die bereits ein Sandarium angelegt hat, im Kräutergarten des Stautenhofs, um sich über das Projekt auszutauschen. Um das Projekt finanziell umsetzen zu können, nutzt Marilyn die Einnahmen aus dem Verkauf Ihrer Bilder. Aktuell bietet sie 10 limitierte Kunstdrucke ihrer Hummelzeichnung an. Der Verkaufspreis beträgt 120€ pro Druck, 10% kommen dem Projekt Hummel zugute. Sie haben Interesse? Schauen Sie gerne auf www.tierarts.com, dort finden Sie alle Infos oder melden Sie sich mit einer E-Mail an info@tierarts.com.

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